Am Mittwoch, den 29. Juli, nahm die Bundespolizei an der A93 in der Nähe von Kiefersfelden einen Kosovaren fest. Der Mann war aufgrund eines Mordversuchs verurteilt worden und muss bis Anfang Juli 2027 im Gefängnis bleiben.
Bei der Kontrolle seiner Personalien entdeckten die Beamten, dass gegen den Beifahrer eines im Kosovo registrierten Fahrzeugs ein Haftbefehl vorlag. Dieser sieht vor, dass er wegen versuchten Mordes inhaftiert werden muss. Das Landgericht Ulm hatte den 38-Jährigen bereits im Jahr 2014 zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt. Nach dem Verbüßen eines Teils seiner Haft in einer Justizvollzugsanstalt in Baden-Württemberg wurde er in sein Heimatland abgeschoben. Dabei wurde er darüber informiert, dass er im Falle einer Rückkehr nach Deutschland den Rest seiner Strafe antreten müsse. Mit seiner Einreise über die deutsch-österreichische Grenze trat dieser Fall ein.
Die Bundespolizei in Rosenheim überstellte den kosovarischen Staatsangehörigen in die Justizvollzugsanstalt Bernau, wo er voraussichtlich für 341 Tage verbleiben wird.
Für Rückfragen steht Dr. Rainer Scharf von der Bundespolizeiinspektion Rosenheim zur Verfügung. Die Inspektion ist für die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie die Stadt und den Landkreis Rosenheim zuständig. Die rund 450 Mitarbeiter der Inspektion setzen sich insbesondere gegen grenzüberschreitende Kriminalität ein und sorgen für die Sicherheit im Bahnverkehr.
Weitere Informationen sind über die angegebenen Kontaktmöglichkeiten oder die Webseite der Bundespolizei erhältlich.
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Quellen: presseportal, OVB, Süddeutsche Zeitung
Bildquelle: Foto: Presseportal.de
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