Feststellungen zur unerlaubten Einreise in Bayern
Die Bundespolizeidirektion München hat aktuelle Daten zu unerlaubten Einreisen in Bayern veröffentlicht. Diese Informationen beziehen sich auf den Zeitraum bis zum 31. Juli 2026 und umfassen sowohl Land- als auch Luftgrenzen.
Unerlaubte Einreisen an den Grenzen
Von Januar 2021 bis Juli 2026 wurden insgesamt 14.029 Personen an den bayerischen Grenzen zurückgewiesen oder zurückgeschoben, die im Zusammenhang mit illegalen Grenzübertritten standen. Diese Zahlen beziehen sich auf die Jahre 2024 bis 2026. Ein Beispiel ist der moldauische Staatsangehörige, der bei unerlaubter Einreise zurückgewiesen wurde.
Binnengrenzkontrollen seit September 2024
Auf Anordnung der Bundesministerin des Innern und für Heimat führt die Bundespolizei seit dem 16. September 2024 vorübergehende Binnengrenzkontrollen an allen landseitigen Schengenbinnengrenzen durch. Zwischen dem 16. September 2024 und dem 31. Juli 2026 wurden folgende Feststellungen getroffen:
- 21.647 unerlaubte Einreisen, davon 16.871 aus Österreich und 4.776 aus Tschechien.
- 14.029 Personen wurden an der Grenze oder im Zusammenhang mit dem illegalen Grenzübertritt zurückgewiesen oder zurückgeschoben. Ein weiterer Fall betrifft die unerlaubte Bahneinreise, bei der die Bundespolizei München intervenierte.
- 781 Personen hatten eine Wiedereinreisesperre für Deutschland und wurden an der Einreise gehindert.
- 1.068 Schleuser wurden vorläufig festgenommen.
- 4.776 offene Haftbefehle konnten vollstreckt werden.
- 404 Personen aus extremistischen Spektren wurden festgestellt.
Zusätzliche Feststellungen seit Mai 2025
Im Zeitraum bis zum 31. Juli 2026 wurden zudem 13.274 unerlaubte Einreisen registriert, davon 10.156 aus Österreich und 3.118 aus Tschechien. Die Rückweisungen und Rückschiebungen beliefen sich auf 9.100, wobei 8.210 aus Österreich und 890 aus Tschechien stammten. Darüber hinaus wurden 472 Wiedereinreisesperren und 656 Schleuser festgestellt. Ein Beispiel hierfür ist die Festnahme eines Ungarn am Grenzübergang Lindau-Hörbranz.
Hintergrund der Kontrollen
Die Binnengrenzkontrollen betreffen auch die Landgrenzen zu Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Dänemark. An den Grenzen zu Polen, Tschechien, Österreich und der Schweiz wurden diese Kontrollen bereits zuvor durchgeführt. Die Maßnahmen dienen dem Schutz der inneren Sicherheit und der Reduzierung irregulärer Sekundärmigration.
Die genannten Daten stammen aus der Polizeilichen Eingangsstatistik der Bundespolizei bis einschließlich Juni 2026 und können sich aufgrund von Nacherfassungen oder Qualitätssicherungsmaßnahmen geringfügig ändern. Die Zahlen für Juli 2026 basieren auf einem Sondermeldedienst.
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Quellen: presseportal, n-tv, tagesschau
Bildquelle: Foto: Presseportal.de
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