Ein erschütternder Vorfall in Malaysia hat für Entsetzen gesorgt, nachdem ein neugeborenes Kind in einem Abfallbehälter auf einer Flughafentoilette entdeckt wurde. Die Mutter hatte das Baby unmittelbar nach der Geburt zurückgelassen, woraufhin es als Müll behandelt wurde.
Eine Reinigungskraft am Flughafen Penang hörte die Schreie des Säuglings und alarmierte umgehend die Polizei. Bei der Auffindung lag das Neugeborene in einem Mülleimer, umgeben von benutzten Handtüchern sowie leeren Flaschen. Dramatische Bilder dokumentieren die Rettung des blutverschmierten Jungen, dessen Nabelschnur noch an der Plazenta hing.
Die Rettungskräfte brachten den Säugling schnell in ein Krankenhaus, wo er medizinisch versorgt wurde. Nach offiziellen Angaben ist der Zustand des Kindes stabil und es zeigt keine akuten gesundheitlichen Risiken.
Die Ermittlungsbehörden werteten die Überwachungskameras aus und konnten schnell eine 23-jährige Frau als Verdächtige identifizieren. Ein 22-jähriger Mann, der als Wachmann arbeitet und burmesischer Staatsangehöriger ist, wurde ebenfalls in der Nähe eines Einkaufszentrums festgenommen. Der Mann wird zur Klärung des Falls als mögliche Unterstützung der Ermittlungen betrachtet. Es bleibt unklar, ob er und die Frau die Eltern des Kindes sind; ein DNA-Test wird derzeit durchgeführt, um Klarheit zu schaffen.
In Malaysia drohen Personen, die wegen der Aussetzung eines Kindes unter zwölf Jahren verurteilt werden, bis zu sieben Jahre Gefängnis. Die Ermittlungen zu diesem Vorfall dauern an. Ein ähnlicher Fall ereignete sich kürzlich, als eine Mutter in Athen festgenommen wurde, nachdem die Polizei die Leiche eines Neugeborenen fand. Auch im Letby-Fall gibt es besorgniserregende Entwicklungen, da lebenszeichen von drei Babys verloren geglaubt sein könnten. Tragische Ereignisse wie das Auffinden einer Mutter und Sohn in Solingen versetzen die Stadt in Trauer.
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Quellen: Bild, RTL
Bildquelle: Vladimir Srajber auf Pexels
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