Am Samstag ereignete sich in Hann. Münden ein schockierender Vorfall, bei dem im Außenbereich einer Pflegeeinrichtung Schüsse gefallen sind. Dabei erlitten zwei Brüder, 66 und 70 Jahre alt, tödliche Verletzungen. Die Polizei konnte jedoch schnell Entwarnung geben, da zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung bestand.
Nach ersten Informationen besuchte der 66-Jährige am Morgen seinen älteren Bruder. Berichten zufolge wurde der 70-Jährige zuerst tödlich verletzt, woraufhin sich der 66-Jährige selbst eine tödliche Schussverletzung zufügte. Am Tatort fand die Polizei eine Schusswaffe, die sichergestellt wurde.
Die genauen Umstände des Geschehens sowie das Motiv sind noch unklar und werden derzeit von den Ermittlungsbehörden geprüft. Laut Polizei gibt es Anzeichen für einen „innerfamiliären“ Hintergrund, jedoch wurden bislang keine weiteren Beteiligten identifiziert. Die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner, des Personals sowie der Menschen in der Umgebung war durch den Vorfall nicht bedroht. Ähnliche Vorfälle, wie der Schuss im Gewerbehof in Hamburg, werfen oft Fragen auf.
Um den Angehörigen der Betroffenen und den Bewohnerinnen sowie Bewohnern der Pflegeeinrichtung beizustehen, wurden Notfallseelsorger hinzugezogen. Diese Unterstützung soll helfen, die emotionalen Belastungen, die aus dem Vorfall resultieren, zu bewältigen. Ein weiteres Beispiel für tragische Vorfälle ist das Tötungsdelikt in Geretsried, das ähnliche Reaktionen ausgelöst hat.
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Quellen: tagesschau
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