Nachrichten für München und die Region

Aktuelles Echo
Zukunft der Notrufsäulen an Autobahnen: Abschaffung im Raum Zukunft der Notrufsäulen an Autobahnen: Abschaffung im Raum Vor 8 Stunden Blümchen: Ein Abschied voller Erinnerungen und Neuanfänge Blümchen: Ein Abschied voller Erinnerungen und Neuanfänge Vor 9 Stunden Flugverkehr über Italien beeinträchtigt – Untersuchungen laufen weiter Flugverkehr über Italien beeinträchtigt – Untersuchungen laufen weiter Vor 10 Stunden Mann in Köln unter Verdacht, Ehefrau während Abwesenheit der Tochter getötet zu haben Mann in Köln unter Verdacht, Ehefrau während Abwesenheit der Tochter getötet zu haben Vor 10 Stunden Bundesregierung erwägt umfassende Investition in KI durch Zusammenarbeit mit Nvidia Bundesregierung erwägt umfassende Investition in KI durch Zusammenarbeit mit Nvidia Vor 10 Stunden Wie realistisch ist Putins militärische Stärke im Vergleich zur NATO? Wie realistisch ist Putins militärische Stärke im Vergleich zur NATO? Vor 10 Stunden Zukunft der Zeitmessung: Abschaffung der Schaltsekunde und Einführung von Schaltstunden Zukunft der Zeitmessung: Abschaffung der Schaltsekunde und Einführung von Schaltstunden Vor 10 Stunden Was bedeutet die Auto-Kehrtwende für Deutschlands und Frankreichs Mobilitätszukunft? Was bedeutet die Auto-Kehrtwende für Deutschlands und Frankreichs Mobilitätszukunft? Vor 10 Stunden Verborgene Gesundheitsrisiken: Forscher warnen vor den Gefahren des Mumienhandels Verborgene Gesundheitsrisiken: Forscher warnen vor den Gefahren des Mumienhandels Vor 10 Stunden Hirschaid: 35 Kinder fliehen rechtzeitig aus gefährlichem Schulbusbrand Hirschaid: 35 Kinder fliehen rechtzeitig aus gefährlichem Schulbusbrand Vor 10 Stunden

Wo Kinder Vertrauen: Online-Missbrauch durch Bekannte bedroht Millionen

Über 20 Millionen Kinder in 21 Ländern berichten von sexueller Ausbeutung im Internet, oft durch Bekannte. Eine neue Unicef-Studie deckt alarmierende Zahlen auf und zeigt, dass soziale Medien ein gefährlicher Ort sind.

Wo Kinder Vertrauen: Online-Missbrauch durch Bekannte bedroht Millionen
Bildquelle: Christian Wiediger auf Unsplash

Die alarmierenden Ergebnisse einer aktuellen Erhebung zeigen, dass Millionen von Kindern in verschiedenen Ländern unter den Folgen von Online-Missbrauch leiden. In einer Untersuchung von Unicef wurden über 21.000 Kinder zwischen 12 und 17 Jahren in 21 Ländern befragt, und die Ergebnisse sind besorgniserregend. Die Dunkelziffer könnte sogar noch höher sein, da viele Betroffene nicht über ihre Erfahrungen sprechen wollen.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Ergebnisse der Befragung

Laut der Studie berichteten mindestens 20 Millionen Kinder, dass sie im Internet sexuell ausgebeutet oder missbraucht wurden. Jedes fünfte befragte Kind gab an, bereits solche belastenden Erfahrungen gemacht zu haben.

„Diese Erfahrungen verursachen tiefgreifende seelische und psychische Belastungen. Viele Kinder leiden im Stillen und wissen nicht, an wen sie sich wenden können“,

erklärte Catherine Russell, die Exekutivdirektorin von Unicef.

Dunkelziffer und betroffene Länder

Die Befragung konzentrierte sich auf Länder wie Serbien, Thailand und die Dominikanische Republik. In Deutschland fanden keine Befragungen statt. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen, dass über 15 Millionen Kinder ungewollt sexuellen Inhalten ausgesetzt wurden. Zudem berichteten etwa neun Millionen, gegen ihren Willen in sexuelle Gespräche verwickelt worden zu sein oder sexuelle Bilder teilen zu müssen. Ein aktueller Fall in Deutschland zeigt, wie wichtig der Schutz von Kindern im Internet ist.

Die Rolle von sozialen Medien

Die Studie zeigt auf, dass fast 60 Prozent der Vorfälle in sozialen Netzwerken stattfanden. Plattformen wie Facebook, Instagram, Snapchat, Tiktok und WhatsApp sind häufige Orte für solche Übergriffe.

„Die Funktionen und die Gestaltung dieser Plattformen wurden genutzt, um Vertrauen auszunutzen“,

so die Studienautoren. 38 Prozent der Kinder gaben an, ihre Peiniger online kennengelernt zu haben, wobei 57 Prozent der Täter aus dem näheren Umfeld kommen, darunter Gleichaltrige und Verwandte. Die Diskussion um eine Altersgrenze für soziale Medien ist daher besonders relevant.

Folgen für die betroffenen Kinder

Die Kinder, die von sexueller Ausbeutung betroffen sind, berichten häufig von Gefühlen wie Angst, Scham und Isolation. 40 Prozent der Betroffenen haben sich niemandem anvertraut, und weniger als ein Prozent meldete die Vorfälle der Polizei oder anderen Hilfsstellen.

Psychische Auswirkungen

Laut den Ergebnissen leiden Kinder, die sexuelle Übergriffe erlebt haben, viermal häufiger unter Suizidgedanken oder selbstverletzendem Verhalten. In einigen Ländern wie Mexiko und Nordmazedonien ist das Risiko für solche Gedanken sogar über achtmal höher. Forscher warnen, dass junge Menschen sich im Alter auf steigende Gesundheitsrisiken einstellen müssen.

Forderungen von Unicef

Christian Schneider, der Geschäftsführer von Unicef Deutschland, fordert einen besseren Schutz für Kinder:

„Kinder dürfen mit dieser Bedrohung nicht allein gelassen werden. Sie brauchen unterstützende Bezugspersonen und Anlaufstellen, an die sie sich wenden können.“

  • Unicef fordert effizientere Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre von Kindern in sozialen Netzwerken.
  • Einschränkungen bei unerwünschten Kontaktaufnahmen durch Erwachsene sind notwendig.
  • Eine bessere Erkennung und Meldung von Missbrauchsfällen ist erforderlich.
  • Rechtlich wirksame Maßnahmen gegen neue Formen des Missbrauchs, wie KI-generierte sexualisierte Bilder von Kindern, müssen etabliert werden.

„`


Quellen: n-tv

Bildquelle: Bildquelle: Christian Wiediger auf Unsplash

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.