Am späten Dienstagabend, dem 15. September, wurde ein 47-Jähriger beschuldigt, während einer Fahrt im ICE mehrere Flaschen Bier aus dem Bordbistro entwendet zu haben. Der Vorfall ereignete sich gegen 22:30 Uhr, als der ICE 729 von Nürnberg nach München unterwegs war. Nach den bisherigen Ermittlungen nahm der Mann, ein deutscher Staatsbürger, die Bierflaschen ohne Bezahlung an sich. Die genaue Anzahl der entwendeten Flaschen ist derzeit noch unklar.
Der Beschuldigte, der mit der Fanszene des TSV 1860 München in Verbindung steht, soll die gestohlenen Flaschen anschließend an mehrere bislang unbekannte Personen aus der Fanszene verteilt haben. Eine 29-jährige Zugbegleiterin sowie ein Beamter der Bundespolizei, der sich ebenfalls im Zug befand, beobachteten das Geschehen. Der Beamte sprach den 47-Jährigen auf den Diebstahl an und verhinderte das weitere Verteilen der Flaschen.
Infolgedessen leitete die Bundespolizeiinspektion München ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls gegen den Mann ein.
Die Bundespolizeiinspektion München ist für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn sowie im größten deutschen S-Bahnnetz zuständig. Ihr Zuständigkeitsbereich umfasst über 210 Bahnhöfe und Haltepunkte auf 440 Streckenkilometern. Zu den größten bayerischen Bahnhöfen, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallen, zählen auch drei der vier größten Bahnhöfe in Bayern. Neben der Landeshauptstadt München gehören auch die angrenzenden Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg dazu.
Die Dienststelle der Bundespolizeiinspektion München befindet sich in der Denisstraße 1, etwa 500 Meter fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Weitere Diensträume sind am Ostbahnhof sowie in Pasing und Freising zu finden. Für zusätzliche Informationen stehen die oben genannten Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung. Zudem wird die Bundespolizeiinspektion auch in anderen Fällen aktiv.
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Quellen: presseportal, Die Zeit, t-online
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