Am Freitag, den 18. September 2026, kam es gegen 10:51 Uhr in der Kerschlacher Straße im Münchner Süden zu einem Brand, der sich schnell auf die Dachkonstruktion eines Wohngebäudes ausbreitete. Trotz der Intensität des Feuers gab es keine Verletzten.
Die Feuerwehr erhielt über den Notruf 112 Meldungen über dichten Rauch, der aus dem Dachbereich eines Hauses drang. Daraufhin wurden umgehend mehrere Einheiten der Feuerwehr sowie eine Fernerkundungsdrohne zur Einsatzstelle entsandt. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren nicht nur Rauch, sondern auch Flammen sichtbar. Die Drohne konnte zudem Temperaturen von mehreren hundert Grad Celsius im betroffenen Bereich feststellen, was zur Erhöhung der Alarmstufe führte und weitere Feuerwehrfahrzeuge anforderte.
Dank des massiven Einsatzes konnte das Feuer etwa 30 Minuten nach dem Notruf unter Kontrolle gebracht werden. Nach 45 Minuten wurde „Feuer aus“ gemeldet. Insgesamt waren 12 Einsatzkräfte unter Atemschutz aktiv, die das Feuer sowohl über das Treppenhaus als auch von außen mit einer Drehleiter bekämpften. Da zunächst unklar war, ob sich noch Personen im Gebäude befanden, wurde das gesamte Haus durchsucht. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Um sicherzustellen, dass keine Glutnester zurückblieben, wurde der betroffene Bereich vollständig ausgeräumt. Die letzten Einsatzkräfte konnten die Stelle gegen 13:30 Uhr verlassen. Bei zwei Nachkontrollen am Nachmittag wurden keine weiteren Brandherde festgestellt.
Insgesamt waren rund 65 haupt- und ehrenamtliche Kräfte der Feuerwehr München im Einsatz. Der Sachschaden wird derzeit im sechsstelligen Bereich geschätzt. Informationen zur Brandursache liegen der Branddirektion noch nicht vor. Die Ermittlungen wurden vom zuständigen Fachkommissariat der Polizei aufgenommen. Weitere Einsätze der Feuerwehr München in der Region sind ebenfalls dokumentiert, wie zum Beispiel der Lkw-Brand in Aschheim.
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Quellen: presseportal, tagesschau
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