Freitag, 14. August 2026 – Gefahrguteinsätze in München
Am Freitagmorgen wurde der Feuerwehr um 9.19 Uhr ein Leck an einem Kesselwagen am Bahnhof Milbertshofen gemeldet. Noch vor dem Eintreffen des Gefahrgutzuges gelang es Mitarbeitenden der Deutschen Bahn und der Bundespolizei, den Austritt von Benzin durch einen Flansch zu stoppen und die ausgelaufene Flüssigkeit mit Müllsäcken aufzufangen. Ein Mitarbeiter hatte während der Arbeiten Benzindämpfe eingeatmet und wurde vom Rettungsdienst betreut. Die Feuerwehr kontrollierte das Leck und verpackte das ausgelaufene Benzin fachgerecht.
Am Nachmittag um 17.08 Uhr wurde der Umweltdienst der Feuerwehr München nach Riem gerufen, wo aufgrund eines undichten Anschlussflansches eine geringe Menge eines giftigen und ätzenden Stoffes aus einem Güterwaggon ausgetreten war. Der Stoff konnte schnell aufgefangen und der Flansch abgedichtet werden. Die Dichtigkeit wurde anschließend mit speziellen Messgeräten überprüft. Der Waggon wurde zur weiteren Überprüfung auf ein Havariegleis bewegt.
Später am Freitagabend, um 23.32 Uhr, wurde die Feuerwehr zu einem undefinierbaren Geruch in eine Tiefgarage in der Greyerstraße gerufen. Vor Ort wurde ein starker, unangenehmer Geruch festgestellt, jedoch konnten die Messgeräte keinen Gefahrstoff identifizieren. Nach eingehender Untersuchung stellte sich heraus, dass Flüssigkeit aus einer Starterbatterie auf heiße Bremsscheiben tropfte, was den Geruch verursachte. Das Fahrzeug wurde aus der Tiefgarage entfernt und die Starterbatterie abgeklemmt.
Samstag, 15. August 2026 – Wasserrettungseinsatz am Heimstettener See
Am späten Samstagnachmittag kam es am Heimstettener See zu einem Wasserrettungseinsatz, als ein 8- und ein 15-jähriges Mädchen untergingen. Badegäste konnten zunächst ein Mädchen an Land bringen, das sofort wiederbelebt werden musste. Daraufhin alarmierte die Leitstelle München einen umfangreichen Wasserrettungseinsatz, an dem auch Freiwillige Feuerwehren, die Wasserwacht und die DLRG beteiligt waren. Bevor die Einsatzkräfte eintrafen, wurde auch das zweite Mädchen aus dem Wasser gerettet, jedoch war auch hier eine Reanimation erforderlich. Beide Mädchen wurden anschließend in Münchner Kliniken gebracht.
Für die Betreuung der Angehörigen, Zeugen und Einsatzkräfte waren mehrere Teams der Psychosozialen Notfallversorgung vor Ort.
Samstag, 15. August 2026 – Brand in einer Kirche
Am Samstagabend, um 18.29 Uhr, wurde die Feuerwehr zu einem Brand im Mittelschiff einer Kirche am Wettersteinplatz gerufen. Ein Anruf hatte das Feuer gemeldet, jedoch war bei der Anfahrt der Einsatzkräfte keine Rauchentwicklung sichtbar. Erst beim Betreten der Kirche wurden die Flammen am Dach sichtbar. Der Einsatzleiter erhöhte sofort die Alarmstufe und weitere Kräfte wurden zur Einsatzstelle beordert. Parallel zur Brandbekämpfung im Inneren kamen zwei Drehleitern zum Einsatz, um das Feuer von außen zu bekämpfen.
Nach eineinhalb Stunden war der Brand sowie die Glutnester gelöscht. Um weiteren Schäden durch Witterung zu vermeiden, wurde ein Notdach an der Kirche angebracht. Die Polizei ermittelt zur Brandursache, Personen waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
Sonntag, 16. August 2026 – Garagenbrand in Harlaching
In der Nacht von Sonntag auf Montag, um 3.30 Uhr, kam es in der Naupliastraße zu einem Garagenbrand. Die Feuerwehr musste gleich zweimal ausrücken. Rund 90 Sekunden vor dem Löschzug traf das Vorauslöschfahrzeug an der Einsatzstelle ein und fand eine bereits in Vollbrand stehende Garage vor. Die Brandbekämpfung wurde sofort eingeleitet, und vorsorglich wurden acht Bewohner des angrenzenden Wohnhauses in Sicherheit gebracht. Nach 30 Minuten konnte das Feuer mit zwei Schlauchleitungen gelöscht werden, und alle Personen durften unverletzt in das Gebäude zurückkehren.
Um 6.23 Uhr musste erneut ein Löschzug anrücken, da sich das Brandgut wieder entzündet hatte. Der Einsatz dauerte diesmal rund drei Stunden, wobei der Dachstuhl der Garage geöffnet und komplett ausgeräumt wurde, um alle Glutnester zu löschen. Auch hier gab es keine Verletzten. Zwei Kontrollen über den restlichen Tag ergaben keine weitere Gefahr. Zur Schadenshöhe und der Ursache liegen der Feuerwehr keine Informationen vor, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Montag, 17. August 2026 – Verkehrsunfall mit Verletzten
In der Nacht von Sonntag auf Montag, um 1.12 Uhr, ereignete sich auf der Allacher Straße ein Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw alleinbeteiligt verunfallte. Der Fahrer, ein 20-Jähriger, musste verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Aus ungeklärter Ursache hatte er die Kontrolle über seinen Ford verloren und war mit einem Ampelmast und einem Baum kollidiert. Das Fahrzeug kam auf dem Dach zum Liegen.
Beim Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst hatte der junge Mann das Auto bereits verlassen. Er wurde mit einem Notarztwagen in eine Münchner Klinik transportiert. Während der Versorgung sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle und leuchtete sie aus. Um weitere Gefahren auszuschließen, wurden sowohl der Ampelmast als auch der Baum entfernt. Nach rund drei Stunden war der Einsatz für die 20 Einsatzkräfte beendet. Zur Unfallursache und der Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Informationen vor, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
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Quellen: presseportal, tz, BR
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