München, 2. September 2026 – Am Dienstagnachmittag, dem 1. September, kam es zu einem Brand im Keller eines Gebäudes an der Friedenspromenade, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass sich das Feuer auf die Wohn- und Geschäftsflächen ausbreitete.
Um 15.15 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Integrierten Leitstelle München ein. Mitarbeitende eines Getränkemarkts berichteten von einer starken Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich. Daraufhin wurde umgehend ein Löschzug zur Einsatzstelle entsandt. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter schwarzer Rauch aus einem Kellerfenster.
Der Einsatzleiter entschied sich aufgrund der Zugänglichkeit des Untergeschosses über zwei Treppen für einen sogenannten „Zangenangriff“. Dies bedeutet, dass Trupps unter Atemschutz gleichzeitig über beide Zugänge vorgingen. Währenddessen kontrollierten zwei weitere Trupps das restliche Gebäude. Dank dieser Taktik konnte der Brandherd schnell lokalisiert und gelöscht werden. Ähnliche Einsätze sind im Einsatzbericht der Münchener Feuerwehr dokumentiert.
Wegen der starken Rauchentwicklung mussten zwei Personen mit leichten Rauchgasvergiftungen vom Rettungsdienst ambulant behandelt werden. Nach einer abschließenden Kontrolle aller angrenzenden Bereiche wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die die Brandursachenermittlung übernimmt. Informationen zur Schadenshöhe sind derzeit nicht verfügbar. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich kürzlich, als ein Brand in einem Labor in München durch eine Sprinkleranlage verhindert werden konnte.
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Quellen: presseportal, Der Spiegel
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