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Trump und die UN: Ein Drahtseilakt zwischen Selbstlob und scharfer Übereinstimmung

Donald Trump präsentiert vor der UN-Vollversammlung seine Sicht auf die Welt als „goldenes Zeitalter“, während er internationale Institutionen scharf kritisiert. Seine aggressive Rhetorik zur Außenpolitik, insbesondere gegenüber dem Iran, und der Vorwurf an Kuba, die USA infiltriert zu haben, sor…

Trump und die UN: Ein Drahtseilakt zwischen Selbstlob und scharfer Übereinstimmung
Ali Shaker/VOA via Wikimedia Commons (Public domain)

Donald Trump verkündet vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen, dass das von ihm angekündigte „goldene Zeitalter“ nun Realität sei und der gesamten Menschheit zugutekomme. In seiner Rede ignoriert er die gegenwärtigen Herausforderungen durch die Klimaerwärmung, wertet den Internationalen Strafgerichtshof als Schautribunal ab und beschuldigt Kuba, die USA infiltriert zu haben. Außerdem schlägt er vor, den Begriff „künstliche Intelligenz“ in „Superintelligenz“ umzuwandeln.

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Am Ufer des Hudson River, wo die UN ihren Sitz hat, zeigt Trump während seiner Ansprache eine Körpersprache, die fast demütig wirkt. Er hält sich an das Protokoll, liest größtenteils vom Teleprompter ab und improvisiert nur hin und wieder. Angesichts des Drucks durch die bevorstehenden US-Zwischenwahlen am 3. November, die eine Bedrohung für die Republikaner im Kongress darstellen, zwingt er die Anwesenden zu einem verbalen Rundumschlag. Der anhaltende Konflikt mit dem Iran, der die Benzinpreise antreibt, verstärkt den Unmut bei seinen Anhängern.

Seine Rede beginnt er, als handele es sich um eine Ansprache zur Lage der Nation. Er hebt Rekorde bei Investitionen und Börsenkursen hervor, lobt die Erfolge an der US-Südgrenze und betont die historisch niedrigen Kriminalitätsraten. Seiner Ansicht nach befinden sich die USA in einem „goldenen Zeitalter“, was auch der Welt zugutekomme. Diese Betrachtungsweise steht jedoch im Widerspruch zu Umfragen, die zeigen, dass viele US-Bürger eine abweichende Meinung haben. Die USA im Aufbruch zeigen, dass es auch Widerstand gegen Trumps Sichtweise gibt.

Vor Trump trugen sowohl der scheidende UN-Generalsekretär António Guterres als auch der brasilianische Präsident Lula da Silva ihre Gedanken vor. Beide zeichneten ein Bild von einer Welt, die von Gefahren und Herausforderungen geprägt ist, und plädierten für Zusammenarbeit anstelle von Wettbewerb. Ihre Aussagen scheinen eine implizite Kritik an Trumps Sichtweise zu sein, die die Welt in geopolitische Einflusszonen unterteilt.

Risiken und Herausforderungen

Ein Teil seiner Rede ist der Rechtfertigung der „Monroe-Doktrin“ gewidmet, um seine aggressive Haltung gegenüber dem Iran zu untermauern. Trump kündigt an, eine entscheidende Entscheidung treffen zu müssen: „Vernichte ich die Islamische Republik?“ Er ist überzeugt, dass nach den Wahlen ein Abkommen mit dem Iran möglich sei, da es für Teheran keinen Sinn ergebe, darauf zu verzichten. Während seiner Ausführungen erhält er Applaus, als er betont, dass der Iran niemals eine Atomwaffe besitzen werde.

Der US-Präsident wendet sich gegen die Vorstellung gemeinsamer internationaler Regeln und behauptet, dass die USA durch die Reduzierung ihrer finanziellen Zuwendungen Tausende überflüssige Stellen bei den UN gestrichen hätten. Er betont, dass eine globale Regierung nicht existiere und es unter seiner Präsidentschaft keine globalen Steuern geben werde. Diese Aussagen kommen im Saal gut an.

Zusätzlich kritisiert Trump den Internationalen Strafgerichtshof und bezeichnet ihn als „antiamerikanisches Tribunal“. Er fordert alle Mitgliedsnationen auf, diese Institution zu verlassen. Mit seinen Äußerungen stellt er sich gegen internationale Regeln zur Kriegsführung und Menschenrechte. Auch die UNESCO erhält seinen Unmut zu spüren; er behauptet, dass deren Förderung der Massenmigration die großen Kulturen gefährde. Die Containerkrise in Kuba zeigt, wie US-Politik internationale Handelsbeziehungen behindert.

Seine Äußerungen reflektieren eine politische Tradition, die in den USA zwischen den beiden Weltkriegen entstand und internationale Institutionen ablehnt. Häufig wird Trump als Repräsentant dieser anti-internationalen Bewegung wahrgenommen.

Als er Kuba anspricht, verlässt die kubanische Delegation den Saal. Trump behauptet, dass das kubanische Regime sich mit radikalen linken Gruppen in den USA abgestimmt habe. Dies geschieht im aktuellen Kontext des Wahlkampfs, in dem die Democratic Socialists of America an Einfluss gewinnen. Zudem lehnt er jeden Versuch ab, ein globales System zur Kontrolle von künstlicher Intelligenz zu etablieren, und schlägt vor, den Begriff „künstlich“ durch „super“ zu ersetzen.

Er hebt hervor, dass jede bedeutende neue Technologie mit Herausforderungen verbunden sei, und stellt die Warnungen von KI-Entwicklern in Frage. In der UN präsentiert er sich als Verteidiger der USA und ihrer Interessen, während er gleichzeitig internationale Kooperationen und Institutionen in Zweifel zieht.

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Quellen: n-tv, Handelsblatt

Bildquelle: Ali Shaker/VOA via Wikimedia Commons (Public domain)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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