Die Unterhaltungsbranche trauert um Ben Jones, der durch die US-Serie „Ein Duke kommt selten allein“ bekannt wurde. Im Alter von 84 Jahren verstarb der Schauspieler, wie seine Frau Alma Viator am Sonntag über soziale Medien bekanntgab. Laut ihrer Schilderung starb Jones in seinem Lieblingssessel, während er auf ein Baseballspiel wartete, und erlitt einen Herzinfarkt, was von mehreren Medien bestätigt wurde.
Berühmtheit durch die Kultserie
Jones erlangte Berühmtheit als Mechaniker Cooter Davenport in der beliebten Fernsehserie, die in den 1980er Jahren ausgestrahlt wurde. In dieser Rolle war er ein Ehrenmitglied des Duke-Clans im fiktiven Hazzard County und war in insgesamt 142 Episoden zu sehen. An seiner Seite spielten Größen wie Tom Wopat, John Schneider und Catherine Bach.
Privates Leben und politische Engagements
In ihrem Beitrag widmete sich Alma Viator auch den Erinnerungen an das Leben ihres Mannes. Sie schilderte ihn als einen Menschen, der ein erfülltes und glückliches Leben führte und von vielen geschätzt wurde. Die beiden gaben sich 1992 das Ja-Wort und lebten seitdem zusammen. Neben seiner Schauspielkarriere engagierte sich Jones auch politisch: 1988 wurde er für den vierten Wahlbezirk von Georgia ins US-Repräsentantenhaus gewählt und 1990 wiedergewählt. Eine Wahlkreisreform führte dazu, dass er seinen Sitz verlor, und ein späterer Versuch, gegen Newt Gingrich zu kandidieren, blieb erfolglos.
Reaktionen auf seinen Tod
Auch Tom Wopat, ein ehemaliger Kollege aus der Serie, äußerte sich zu Jones‘ Tod. Er bezeichnete ihn als treuen Freund und leidenschaftlichen Unterstützer des Showbusiness. Wopat betonte, dass „Ein Duke kommt selten allein“ einen weiteren wertvollen Bestandteil seiner Besetzung verloren hat und dass Jones schmerzlich vermisst werden wird.
Ein bleibendes Erbe
Ben Jones hinterlässt ein bleibendes Erbe in der Unterhaltungsindustrie, sowohl durch seine schauspielerischen Leistungen als auch durch sein politisches Engagement. Seine ikonische Rolle als Cooter Davenport wird von zahlreichen Fans in Erinnerung behalten, während sein Einfluss auf die Serie und die Kultur der 1980er Jahre weiterhin lebendig bleibt.
Quellen: t-online, „Ein Duke kommt selten allein“-Schauspieler: Ben Jones mit 84 Jahren verstorben
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