Das Filmfestival in Venedig hat mit der Ehrung von George Clooney für seine außergewöhnlichen Leistungen in der Filmbranche einen festlichen Auftakt gefeiert. Der US-Schauspieler, der auch als Regisseur und Produzent aktiv ist, wurde während der Eröffnungszeremonie am Lido für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Auszeichnung und Reaktionen
George Clooney, der bereits mehrfach in der italienischen Lagunenstadt zu Gast war, bezeichnete die Ehrung im Juli als „enorme Ehre“. In einem humorvollen Kommentar bemerkte der 65-jährige Oscar-Preisträger: „Das bedeutet wahrscheinlich auch, dass ich alt bin, aber das ist in Ordnung.“ Neben ihm wird auch die US-Schauspielerin Ellen Burstyn während des Festivals gewürdigt.
Eröffnungsfilm und Wettbewerbsbeiträge
Der Eröffnungsfilm, „Ink“, stammt von dem britischen Regisseur Danny Boyle, der zuvor mit „Trainspotting“ bekannt wurde. Der Film beleuchtet das Leben des Medienmagnaten Rupert Murdoch. Im Wettlauf um den begehrten Goldenen Löwen, der am 12. September verliehen wird, konkurrieren 21 Filme, darunter auch „Bucking Fastard“ von Werner Herzog, einem bekannten deutschen Regisseur.
- Weitere Wettbewerbsbeiträge sind „Primetime“ von Lance Oppenheim, der Robert Pattinson in der Hauptrolle zeigt und eine US-Fernsehsendung thematisiert, in der Pädophile entlarvt werden.
- Die schwarze Komödie „Wild Horse Nine“ von Martin McDonagh, in der John Malkovich und Sam Rockwell zu sehen sind, sowie „Bunker“ von Florian Zeller, der Hollywoodgrößen wie Penélope Cruz und Javier Bardem präsentiert, zählen ebenfalls zu den Highlights.
Jury und Streaming-Anbieter
Die Jury wird von der US-Schauspielerin und Filmemacherin Maggie Gyllenhaal geleitet. In diesem Jahr sind große Hollywood-Studios und die Streaming-Riesen Netflix und Amazon nicht mit ihren Produktionen vertreten. Eine Ausnahme stellt eine von Disney produzierte Dokumentation über die Rockband Oasis dar, die ihre Comeback-Tour thematisiert. Die Gallagher-Brüder, Liam und Noel, werden zur Premiere am Samstag erwartet.
Ein weiterer spannender Film ist eine vierstündige Dokumentation des US-Regisseurs Alex Gibney über Tech-Milliardär Elon Musk.
Quellen: tagesschau
Bildquelle: Sean Reynolds from Liverpool, United Kingdom via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)
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