Bunny Levine, die durch ihre Rollen in Serien wie „Gilmore Girls“ und „Shameless“ berühmt wurde, ist im Alter von 97 Jahren verstorben. Ihr Manager teilte mit, dass sie am Donnerstag in ihrem Zuhause in Los Angeles friedlich im Schlaf starb. Die Polizei war zuvor zu einem Einsatz gerufen worden, nachdem ein Notruf über eine regungslose Person eingegangen war. Man geht von einem natürlichen Tod aus.
Die Schauspielerin, die erst mit nahezu 60 Jahren im Hollywood-Business Fuß fasste, kann auf eine bemerkenswerte Karriere zurückblicken. Vor ihrem Durchbruch arbeitete sie über 25 Jahre als Schulbibliothekarin und widmete sich intensiv der Erziehung ihrer drei Kinder. Nach dem Tod ihres Ehemanns Bernard im Jahr 2003 entschied sie sich, nach Los Angeles zu ziehen, um ihren Kindheitstraum von der Schauspielerei zu verwirklichen.
Vielfältige Rollen in Film und Fernsehen
Nach ihrem Umzug nach Los Angeles entwickelte Bunny Levine über zwei Jahrzehnte hinweg ein beeindruckendes Portfolio an Fernsehrollen. Sie war in zahlreichen populären Serien zu sehen, darunter „Law & Order“, „Alle lieben Raymond“, „Ugly Betty“, „Criminal Minds“, „2 Broke Girls“, „New Girl“ und Shameless. In der fünften Staffel von „Gilmore Girls“ spielte sie die Rolle der Mrs. Thompson.
Auch im Kino hinterließ sie ihre Spuren, mit Auftritten in Adam Sandlers Komödien „Leg dich nicht mit Zohan an“ und „Sandy Wexler“. Zudem war sie in dem Oscar-prämierten Musical „La La Land“ von Damien Chazelle als Kinokassiererin zu sehen. Ihre letzte Rolle spielte sie 2024 im Film „Thelma“, wo sie an der Seite von June Squibb agierte. Ihre Karriere erinnert an die von Shelley Fabares, einer prägenden Elvis-Interpretin, die ebenfalls einen bleibenden Eindruck hinterließ.
Persönliches Leben und Vermächtnis
Bunny Levine war von 1949 bis zu seinem Tod im Jahr 2003 mit Bernard „Bernie“ Levine verheiratet, der als Mathematikprofessor arbeitete. Aus dieser Ehe stammen drei Kinder: Marty, Francie und Joe. Zudem hinterlässt sie mehrere Enkelkinder. Ihr Lebensweg ist ein inspirierendes Beispiel dafür, dass es niemals zu spät ist, Träume zu verwirklichen; sie wird als eine bedeutende Persönlichkeit in der Unterhaltungsbranche in Erinnerung bleiben.
Abschied von Shelley Fabares: Erinnerungen an eine Elvis-Filmgröße
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Quellen: t-online, 20min
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