Die norwegische Monarchie steht vor einer schweren Zeit, nachdem sie den Verlust von Prinzessin Astrid bekannt geben musste. Nur zwei Wochen nach dem Tod ihres Bruders, König Harald V., ist die Prinzessin im Alter von 94 Jahren verstorben.
Ein großer Verlust für die königliche Familie
Wie in einer offiziellen Mitteilung des Königshauses verlautbart wurde, starb Astrid an einem Freitag und soll „friedlich entschlafen“ sein. Dieser tragische Verlust folgt nur kurze Zeit nach dem feierlichen Staatsbegräbnis ihres Bruders, das am 28. August 2026 stattfand.
Trauer und Ehrungen
König Haakon VIII. kündigte an, dass die Flaggen in Norwegen auf Halbmast gesetzt werden, um der verstorbenen Prinzessin die letzte Ehre zu erweisen. In seiner Erklärung würdigte er Astrids Lebenswerk und betonte: „Prinzessin Astrid repräsentierte das Königshaus ihr ganzes langes Leben lang mit Herzlichkeit und Pflichtbewusstsein.“ Bereits im Alter von 22 Jahren übernahm sie die Rolle der First Lady und setzte sich leidenschaftlich für soziale Belange ein. Ihr Engagement erinnert an die Verdienste von Erni Mangold, die ebenfalls einen bleibenden Eindruck hinterließ.
Abschied von Harald
Der Tod von Astrid kommt nur zwei Tage nach dem großen Staatsbegräbnis ihres Bruders. Bei der Trauerfeier war sie anwesend und hatte zuvor in der Schlosskapelle von Harald Abschied genommen. Ein rührendes Bild zeigt die Prinzessin, wie sie im Rollstuhl vor dem Sarg des verstorbenen Königs sitzt, was viele Menschen berührte.
Familiengeschichte und gesundheitliche Probleme
Prinzessin Astrid war das zweitälteste Kind des ehemaligen Königs Olav V. und seiner Frau Märtha von Schweden. Ihr Bruder Harald wurde 1937 geboren. Astrid selbst erblickte 1932 das Licht der Welt, während ihre ältere Schwester Ragnhild im Jahr 1930 zur Welt kam und 2012 verstarb. In den letzten Jahren litt Astrid unter mehreren gesundheitlichen Problemen, so wurde sie im März wegen einer Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert, und im Mai erhielt sie einen vorübergehenden Herzschrittmacher. Ihre Abwesenheit bei wichtigen Zeremonien, wie der Eid-Zeremonie von König Haakon, verdeutlicht die Herausforderungen, mit denen sie in den letzten Jahren konfrontiert war.
Die Nachricht ihres Todes hinterlässt einen tiefen Eindruck in der norwegischen Gesellschaft, die die Verdienste der Prinzessin um das Land stets geschätzt hat.
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Quellen: t-online, Merkur
Bildquelle: Christina & Peter auf Pexels
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