Die Gemeinschaft im Wintersport trauert um Walter Tresch, einen bekannten ehemaligen Skirennfahrer, der am 14. Oktober 2023 im Alter von 78 Jahren verstorben ist. Diese traurige Nachricht wurde von seinem Sohn Harry Tresch übermittelt. Nach Informationen aus der Familie ist er im Kreise seiner Liebsten nach einer schweren Erkrankung friedlich eingeschlafen.
Karriere von Walter Tresch
Walter Tresch zählte in den 1970er Jahren zu den führenden Skifahrern der Schweiz. Geboren im Kanton Uri, feierte er während seiner aktiven Zeit vier Siege in Weltcuprennen. Besondere Anerkennung erhielt er für seine Silbermedaille bei der Ski-Weltmeisterschaft 1972 in Sapporo.
Sein größter Erfolg gelang ihm 1971, als er die prestigeträchtige Lauberhornabfahrt gewann, die aufgrund von Schneemangel nicht wie gewohnt in Wengen, sondern in St. Moritz ausgetragen wurde. Außerdem sicherte er sich 1975 den Gesamtsieg in der Disziplinenwertung für die Kombination.
Rennstatistiken und Karriereausklang
In seiner Karriere nahm Tresch an über 200 Rennen im Weltcup und Europacup teil und stand dabei 14 Mal auf dem Podium. 1977 zog er sich aus dem aktiven Wettbewerb zurück, blieb jedoch dem Sport für weitere zwei Jahre treu, indem er Parallelrennen in Nordamerika absolvierte. Seine beeindruckende Lebensreise erinnert an die von Cordula Trantow, einer Künstlerin, die Theater und Film nachhaltig prägte.
Nach der sportlichen Laufbahn und persönliche Umstände
Nach seinem Rückzug aus dem aktiven Wettkampf blieb Tresch dem Wintersport treu und übernahm eine Position im Management des Sportartikelherstellers Völkl. Er hinterlässt seine Ehefrau sowie vier Kinder, die in dieser schweren Zeit an seiner Seite stehen.
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Quellen: t-online, SPORT1
Bildquelle: depositphotos
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