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Flüchtiger Verdächtiger: Neun weitere Sprengsätze an Stromtrassen in Sachsen entdeckt

Sachsens Polizei entdeckt neun weitere selbst gebaute Sprengvorrichtungen an Hochspannungstrassen, die mutmaßlich für Anschläge auf die Stromversorgung vorgesehen waren. Der flüchtige Verdächtige, ein 48-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen, steht im Verdacht, bereits ähnliche Taten begangen zu haben.

Flüchtiger Verdächtiger: Neun weitere Sprengsätze an Stromtrassen in Sachsen entdeckt
The original uploader was Zieshan at German Wikipedia. (SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM DES INNERN) via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 de)

Die Entdeckung zahlreicher Sprengvorrichtungen in Sachsen wirft ernste Fragen zur Sicherheit der kritischen Infrastruktur auf. Insgesamt wurden 21 selbst gebaute Sprengsätze in der Region gefunden, die vermutlich für Angriffe auf die Stromversorgung vorgesehen waren. Neun dieser Sprengsätze wurden in unmittelbarer Nähe zu Hochspannungstrassen nahe dem Umspannwerk Graustein bei Görlitz entdeckt, wie das Landeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft berichteten. Der gesuchte Verdächtige ist weiterhin auf der Flucht.

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Ermittlungen und frühere Vorfälle

Die sächsische Polizei stieß am Freitag auf die Sprengvorrichtungen, die anscheinend geplant waren, um das Umspannwerk lahmzulegen. Diese Entdeckung ist nicht isoliert, denn bereits am Dienstag der Vorwoche wurden ähnliche Anschläge auf Umspannwerke in Jänschwalde (Brandenburg) und Bergheim (Nordrhein-Westfalen) verübt. In diesen Vorfällen wurden auch in Dormagen und Weisweiler verdächtige Vorrichtungen gefunden. Laut Polizei und Netzbetreibern wurden dabei pyrotechnische Geschosse verwendet, um Kurzschlüsse in Hochspannungsleitungen herbeizuführen. In der Umgebung wurden ebenfalls Abschussvorrichtungen entdeckt.

Aktuelle Situation und Fahndung

Die Vorfälle in Bergheim und Jänschwalde führten zu Abschaltungen in Kraftwerksblöcken, gefährdeten jedoch nicht die allgemeine Stromversorgung. Die Ermittlungen werden unter anderem aufgrund des Verdachts auf verfassungsfeindliche Sabotage geführt. In Brandenburg laufen auch Ermittlungen wegen der Bildung einer Terrorvereinigung.

Die Polizei sucht intensiv nach einem 48-jährigen Mann aus Nordrhein-Westfalen, der als Hauptverdächtiger gilt. Er hat in Bekennerschreiben einige der Taten zugegeben und seine Aktionen mit Kritik an der Energieerzeugung aus fossilen Brennstoffen gerechtfertigt. Am Sonntag führte die Polizei einen Großeinsatz in der Nähe des Hambacher Forsts durch, nachdem das Wohnmobil des Verdächtigen auf einem Parkplatz entdeckt wurde. Berichten zufolge könnte er mittlerweile mit einem Fahrrad unterwegs sein. Bisher wurde er jedoch nicht gefunden. Weitere Informationen zu den Ermittlungen finden Sie unter Welche neuen Hinweise gibt es zum Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig? und Brand in Berlin: Feuerwehr löscht Feuer an Umspannwerk.

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Quellen: n-tv

Bildquelle: The original uploader was Zieshan at German Wikipedia. (SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM DES INNERN) via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 de)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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