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Preisanstieg bei Kraftstoffen: Warum Diesel 3 Euro und Benzin 2,50 Euro erreichen könnte

Die Preise an den Tankstellen steigen weiter, während der Ölmarkt unter geopolitischen Spannungen leidet. Experten warnen vor möglichen Dieselpreisen von bis zu 3 Euro pro Liter und Benzinpreisen von 2,50 Euro. Autofahrer müssen sich auf steigende Kosten einstellen und sollten beim Tanken auf den…

Preisanstieg bei Kraftstoffen: Warum Diesel 3 Euro und Benzin 2,50 Euro erreichen könnte
KI-generiert

Die Lage auf dem Ölmarkt spitzt sich zu, was unmittelbare Auswirkungen auf die Kraftstoffpreise hat. In kurzer Zeit ist der Dieselpreis von 2,40 auf 2,59 Euro pro Liter gestiegen, und ein weiterer Preisanstieg könnte bereits heute eintreten.

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In Berlin wird das Tanken immer teurer. Anfang August kosteten 50 Liter Diesel etwa 108 Euro, doch am vergangenen Wochenende kletterte dieser Preis auf bis zu 120 Euro. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, insbesondere die Angriffe auf wesentliche Transportwege für saudisches Öl, sorgen für zusätzliche Unsicherheiten. Ein Rückgang des verfügbaren Öls führt in der Regel zu steigenden Preisen an den Tankstellen. Super E10 übertrifft Preisrekord durch die aktuelle Situation.

Am vergangenen Wochenende kam der Ölhandel zum Stillstand. Die Nordseeölsorte Brent, die für Europa von Bedeutung ist, wurde am Freitag mit etwa 105 Dollar pro Barrel gehandelt. Bereits am Montagmorgen sprang der Preis auf über 107 Dollar.

Die Möglichkeit eines Anstiegs der Dieselpreise auf 3 Euro pro Liter schließt Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING, nicht aus. Sollte der Ölpreis langfristig über 110 Dollar pro Barrel verharren, könnte dieser kritische Punkt erreicht werden. Für Benzin würde dies einen Preis von rund 2,50 Euro pro Liter bedeuten. Bei 50 Litern würden die Kosten für Benzin somit 125 Euro und für Diesel 150 Euro betragen. Zum Vergleich: Der bislang höchste Dieselpreis lag im April bei 2,45 Euro pro Liter, was für 50 Liter etwa 122 Euro kostete. Ein Anstieg auf 3 Euro würde die Ausgaben um beinahe 28 Euro erhöhen. So teuer wie nie sind die aktuellen Preise.

Yusuf Atalay, ein Influencer aus Wedding, zeigt sich besorgt über die hohen Preise:

„Ich habe hier nur getankt, weil ich in der Nähe war. Die Tankpreise sind fast überall gleich astronomisch – frage mich, wer das bezahlen soll. Mein SUV vollzutanken kostet 250 Euro. Ich kann nur hoffen, dass die Preise wieder sinken, aber ich denke nicht.“

Besonders unter Druck stehen die Dieselpreise, da Deutschland stärker auf Importe angewiesen ist als bei Benzin. Auch die Benzinpreise sind betroffen: Am Samstag kostete Super E10 bundesweit etwa 2,27 Euro pro Liter, fiel jedoch am Montagmorgen leicht auf etwa 2,26 Euro.

Tim Verweel, ein IT-Mitarbeiter, teilt seine Erfahrungen:

„Ich habe bewusst vor 12 Uhr getankt, weil die Preise extrem steigen. Meine Freundin und ich versuchen, bewusster zu fahren. Ich fahre öfter mit dem Motorrad, um Sprit zu sparen. Wenn ich das Jahr Revue passieren lasse, merke ich schon deutlich, dass ich viel mehr Kosten habe als im Vorjahr.“

Der Anstieg der Preise übt zunehmenden politischen Druck aus. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke fordert die Einführung eines Spritpreisdeckels, um einen maximalen Preis festzulegen, den Tankstellen nicht überschreiten dürfen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche erteilt diesem Vorschlag eine Absage. Brzeski schlägt vor, den Preisanstieg durch Steuersenkungen zu dämpfen, was auch die erheblichen Preisunterschiede zu Nachbarländern wie Polen verringern könnte.

Für Autofahrer ist die Situation frustrierend: Steigen die Ölpreise, ziehen oft schnell steigende Spritpreise nach, während sie bei fallenden Ölpreisen deutlich langsamer sinken. Der ADAC beschreibt diesen Effekt als „Rakete-Feder-Prinzip“. Autofahrer können durch gezieltes Tanken sparen; der ADAC empfiehlt, kurz vor 12 Uhr zu tanken und die Preise zu vergleichen. Der Tagesunterschied beim Diesel betrug zuletzt 18,4 Cent, was bei 50 Litern eine Ersparnis von 9,20 Euro bedeutet.

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Quellen: Bild, tagesschau

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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