Russischer Raketenangriff auf Liqui Moly in Kiew
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde das Zentrallager des deutschen Unternehmens Liqui Moly in der Region Kiew von einem russischen Raketenangriff stark beschädigt. Die Explosionen verursachten einen verheerenden Brand, der das gesamte Lager betraf und schließlich zu seiner vollständigen Zerstörung führte.
Liqui Moly, spezialisiert auf die Produktion von Schmierstoffen, Fetten, Additiven und Motorölen, reagierte auf den Vorfall über seine Facebook-Seite. In der Stellungnahme wurde betont, dass die Sicherheit der Mitarbeiter höchste Priorität habe und glücklicherweise keine Verletzten zu beklagen seien. Trotz der massiven Zerstörung vieler Produkte sei der Angriff nicht dazu in der Lage, den Zusammenhalt im Team oder den guten Ruf des Unternehmens zu gefährden.
Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb
Auf der offiziellen Website von Liqui Moly wurde bekannt gegeben, dass vorübergehend keine Bestellungen bearbeitet werden können. Das Unternehmen benötigt Zeit, um neue Lieferketten und Lieferrouten zu etablieren. Der Hauptsitz von Liqui Moly befindet sich in Ulm, und das Unternehmen gehört zur WÜRTH-Gruppe.
Dieser Vorfall ist nicht der erste Angriff dieser Art. In den vergangenen Wochen wurden mehrere Unternehmen in der Ukraine durch russische Luftangriffe getroffen, darunter die Baumarktkette Epicentr K, der Online-Händler Rozetka und die Lebensmittelkette Fozzy Group. Laut Berichten verloren in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch 17 Menschen ihr Leben, während 44 weitere verletzt wurden. Selenskyj erklärt Ursprung des Raketenmangels in der Ukraine und fordert internationale Unterstützung.
Reaktionen der Ukraine
Im Zuge des Konflikts hat die Ukraine auch Angriffe auf russische Unternehmen unternommen. In den letzten Wochen wurden mehrfach Logistikzentren und Lager des Online-Händlers Wildberries in Russland angegriffen, der oft als das „russische Amazon“ bezeichnet wird. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass Wildberries Teile für Drohnen lagerte und somit die russische Armee unterstütze.
Schäden auf russischer Seite
In der Nacht zum Donnerstag wurde ein Logistikzentrum in der Region Twer, etwa 180 Kilometer nordwestlich von Moskau, leicht beschädigt. Ein Trümmerteil einer Drohne traf die Fassade des Gebäudes, wie Gouverneur Witali Koroljow via Telegram berichtete.
Die wiederholten Angriffe auf Unternehmen in beiden Ländern verdeutlichen die Eskalation des Konflikts und dessen Auswirkungen auf die Wirtschaft der Region.
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Quellen: Bild, Berliner Zeitung
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.