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Simplon: Österreichischer Fahrradhersteller erneut mit Insolvenz konfrontiert

Der Fahrradhersteller Simplon meldet erneut Insolvenz an und steht vor einem zweiten Sanierungsverfahren innerhalb von zwei Jahren. Mit über 33 Millionen Euro Schulden und 54 betroffenen Mitarbeitern kämpft das Unternehmen um eine Zukunft im schwachen europäischen Markt.

Simplon: Österreichischer Fahrradhersteller erneut mit Insolvenz konfrontiert
Martin Magnemyr auf Pexels

Zweite Insolvenz innerhalb von zwei Jahren

Der österreichische Fahrradhersteller Simplon hat ein weiteres Mal Insolvenz angemeldet, was in nur zwei Jahren bereits die zweite solche Maßnahme darstellt. Der erste Versuch, das Unternehmen zu sanieren, scheiterte, weil eine fällige Zahlung nicht geleistet werden konnte. Nach Angaben des Kreditschutzverbands KSV1870 sind 54 Mitarbeiter am Standort Hard in Vorarlberg von dieser Situation betroffen.

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Finanzielle Schwierigkeiten und Schuldenlast

Die 2Rad Produktions GmbH, die die Nachfolge der Simplon Fahrrad GmbH angetreten hat, hat beim Landesgericht Feldkirch ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Die Schulden des Unternehmens summieren sich auf über 33 Millionen Euro, wobei etwa 28,3 Millionen Euro aus dem vorherigen Insolvenzverfahren stammen, das Ende 2024 abgeschlossen sein soll. Insgesamt stehen dem Unternehmen rund 150 Gläubiger gegenüber.

Gründe für die erneute Insolvenz

Die Unternehmensführung nennt mehrere Ursachen, die zur erneuten Insolvenz geführt haben. Fehlende Bauteile beeinträchtigten die rechtzeitige Auslieferung bestellter Fahrräder, was wiederum zu einem Rückgang an Folgeaufträgen führte. Zusätzlich gab es Schwierigkeiten mit einem bedeutenden Zulieferer, während der europäische Fahrradmarkt weiterhin schwach bleibt.

Führung und Perspektiven für die Zukunft

In der Geschäftsführung wird auch die Übernahme des Unternehmens in Frage gestellt. Die Kommunikation vor der Anteilsübernahme sei nicht vollständig transparent gewesen. Christoph Mannel, der zuvor beim Fahrradkonzern Accell in einer Managerposition tätig war, agiert seit der ersten Insolvenz als Investor und Geschäftsführer und leitet derzeit die 2Rad Produktions GmbH. Der Betrieb soll zunächst fortgeführt werden, während gleichzeitig ein neuer Sanierungsplan zur Ansprache zusätzlicher Investoren für die Gläubiger entwickelt wird.


Quellen: t-online, Bild

Bildquelle: Martin Magnemyr auf Pexels

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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