Die bevorstehende Mondfinsternis am 28. August wird für Beobachter in Deutschland eine besondere Gelegenheit bieten. Ab etwa 4:30 Uhr können Interessierte den Himmel betrachten, denn der Vollmond wird nahezu vollständig in den Schatten der Erde eintauchen.
Nach dem beeindruckenden Schauspiel der Sonnenfinsternis Mitte August steht nun ein weiteres bemerkenswertes astronomisches Ereignis bevor. Der Erdtrabant wird um 4:34 Uhr in den Erdschatten eintreten. Uwe Pilz, der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde, betont, dass die Anfangsphase der partiellen Mondfinsternis kurz nach halb fünf gut sichtbar sein wird, vorausgesetzt, die Wetterbedingungen sind günstig und der Himmel ist klar. Besonders relevant ist die markante Wetterveränderung in Deutschland, die die Sicht beeinflussen könnte.
Zunächst wird die Sicht auf den Mond noch relativ gut sein. Doch mit dem Fortschreiten der Verfinsterung könnte die Sichtbarkeit leiden, da die Morgendämmerung einsetzt. Pilz weist darauf hin, dass der Mond zu diesem Zeitpunkt bereits hoch am Himmel steht, was noch eine gute Sicht ermöglicht.
Das Maximum der Mondfinsternis wird gegen 6 Uhr erreicht, wobei der Mond bis zu etwa 94 Prozent von der Erde verdeckt sein wird. Allerdings könnte die gleichzeitige Dämmerung und der bevorstehende Sonnenaufgang die Beobachtung dieses Höhepunkts in Deutschland erschweren.
Der Austritt des Mondes aus dem Kernschatten wird um 7:52 Uhr stattfinden, jedoch ist der Mond zu diesem Zeitpunkt in Deutschland bereits untergegangen. Trotz dieser Herausforderungen wird die Mondfinsternis als sehenswert eingestuft. Pilz empfiehlt, Fotos mit einem Teleobjektiv oder sogar einem Smartphone zu machen, um dieses Ereignis festzuhalten.
Für die Zukunft sind weitere interessante Himmelsereignisse zu erwarten. Am 21. Februar 2027 wird eine Halbschattenfinsternis stattfinden, bei der der Mond nur schwach in den Kernschatten eintaucht. Eine totale Mondfinsternis wird am 31. Dezember 2028 zu beobachten sein.
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Quellen: n-tv, tagesschau
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